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Morn to be alive !
Wer jemals daran gezweifelt hat, dass das Bremer Trekdinner etwas
Besonderes ist, der wurde am 02.02.2002 eines Besseren belehrt. Niemand anderes als Quarks Lieblingsgast Morn gab sich in der "Eierschale" die Ehre. Nun ja, eher seine irdische Verkörperung Mark Allen Shephard. Dieser weilt derzeit in Deutschland und besuchte bei der Gelegenheit auch gleich die Bremer Star Trek Fans.
Nachdem die Sprachbarriere erstmal überwunden war (sprecht ihr mal mit
Untertiteln...ach, fragt nicht), berichtete Mark uns von seinen ersten Tagen bei DS9 und wie er quasi vor dem Studio campierte, da er zu der Zeit kein Auto besaß. Der erste Bus wäre aber zu spät dort angekommen, und so nahm er jeweils den letzten Bus des Vortags. Das bedeutete für ihn, das er fast die ganze Woche ohne Schlaf auskommen mußte. Hartes Brot. Soviel dann zum Glamour der Traumfabrik Hollywood. Einige von uns wurden dadurch mal wieder daran erinnert, dass der Schauspielerberuf in Amerika alles andere als Glanz und Gloria bedeutet, ohne Arbeitslosenversicherung und anderen sozialen Errungenschaften, die wir hier in good old Germany als selbstverständlich hinnehmen. So haben wir dann auch nicht gezögert, als er fast schüchtern erwähnte, das er Geld für Autogrammkarten verlange. Klar, von irgendwas muß der Gute ja hier auch leben.
Nachdem er für diverse Fotos posieren mußte (Morn an der Bar, wo auch
sonst, grins) kam dann noch mehr Stimmung auf. Zuerst erzählte Mark den komischten Witz des Univerums. Fragt ihn bei Gelegenheit danach...
Dann sang er – ohne Musikbegleitung – seine Version eines alten
Steppenwolf- Hits : Morn to be wild ! Das gab dann den Rest des Abends die Richtung vor. Mark und wir sangen uns gegenseitig unsere Lieblingsfernsehmelodien vor. Muppets, Flipper – ich bin nur froh, dass das nicht aufgezeichnet wurde, musikalisch verstieß das Ganze gegen die Genfer Konvention. Aber es machte einen tierischen Spaß – naja nicht bei denen, die nur zuhörten.
Es war schon ein sehr schräger Abend. Mark war ein ruhiger, manchmal
sehr philosophischer, dann wieder brüllend komischer Gast, den wir sehr gern wieder begrüssen würden. Der Abend ging jedenfalls viel zu schnell vorbei, und nach ein paar letzten freundlichen Worten machte sich Mark wieder auf den Weg. See you again, Mark !
(Bernd)
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